Arbeitsschutz - aktuelle Referenzen
Sicherheits- und Gesundheitsschutz im Deponiebau
seit 2025
Die Abfallwirtschaftsgesellschaft Landkreis Schaumburg mbH (aws) betreibt in Sachsenhagen im Entsorgungszentrum Schaumburg eine Deponie, die über insgesamt 6 Verfüllabschnitte verfügt. Die aws führt als kreiseigene Gesellschaft die abschnittweise Herrichtung, Verfüllung und Teilstilllegung der Verfüllabschnitte durch. Im Zuge der Herstellung der Oberflächenabdichtungssysteme werden Arbeiten mit Eingriff in den Deponiekörper bzw. in das eingelagerte Deponat notwendig. Zudem soll für beide Verfüllabschnitte ein Gasfassungssystem installiert werden. Bei den auszuführenden Tätigkeiten handelt es sich definitionsgemäß um Arbeiten in kontaminierten Bereichen. Es ist ein baustellenbezogener Arbeits- und Sicherheitsplan für das Arbeiten in kontaminierten Bereichen gemäß Abschnitt 8.3 der DGUV-Regel 101-004 „Kontaminierte Bereiche“ (ehemals BGR 128) sowie ein Sicherheits- und Gesundheits-schutzplan (SiGe-Plan) gemäß BaustellV zu erstellen. Ferner sind durch den Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator (SiGeKo) während der Ausführung des Bauvorhabens flankierend Sicherheitsbegehungen durchzuführen.
IGB-Leistung : Erstellung A+S-Plan nach DGUV-Regel 101-004, Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinationsleistungen gemäß Baustellenverordnung, Erstellen und Übermitteln der Vorankündigungen bei den zuständigen Behörden, Örtliche Bauüberwachung
Die Fraunhofer-Gesellschaft beabsichtigt die Errichtung eines Instituts-Neubau für die Fraunhofer-Einrichtung IAPT am Standort Hamburg-Bergedorf. Es wird ein Forschungsbau für ca. 110 Mitarbeitende benötigt, der sowohl Büro- als auch Labor- und Technikumflächen umfasst. Das Grundstück, auf dem das Gebäude errichtet werden soll, weist eine Fläche von ca. 7.500 m2 auf. Das Gebäude wird in Mischbauweise ausgeführt (teilweise in Massivbauweise, Holzhybridbau und Stahlskelettbau).
IGB-Leistung: Erstellen und Fortschreiben des SiGe-Plans, Erstellen und Übermitteln der Vorankündigungen bei den zuständigen Behörden, regelmäßige SiGe-Begehungen, Protokollerstellung und Beratung des Bauherrn
Die Hamburger Energienetze GmbH realisiert aktuell den Aufbau des Hamburger Wasserstoff-Industrie-Netzes HH-WIN, welches ein zentraler Bestandteil der Wasserstoffinfrastruktur in Hamburg wird. Es wird Teil des bundesweiten Wasserstoff-Kernnetzes und soll ab 2027 in Betrieb gehen. Dieses Projekt ist entscheidend für die Entwicklung einer klimaneutralen Industrie in Hamburg und der gesamten Wasserstoffwirtschaft in Deutschland.
Weiterhin werden turnusgemäße Wartung- und Instandhaltungs-arbeiten an Gasdruckregelanlagen im bestehenden Hamburger-Erdgasnetz durchgeführt.
Für die Planung und den Bau werden Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinationen (SiGeKo) sowie Planungsberatung und Begleitung der Ausführung bezüglich der Arbeitsicherheit benötigt.
IGB-Leistung: Erstellen und Fortschreiben von SiGe-Plänen, Erstellen und Übermitteln der Vorankündigungen bei den zuständigen Behörden, regelmäßige SiGe-Begehungen, Protokollerstellung und Beratung des Bauherrn
Erstellung der Werksdeponie Galing III, Nordenham
seit 2014
Die Erstellung der Werksdeponie Galing III in Nordenham umfasst Kohärenzmaßnahmen, die Erschließung und Basisabdichtung, den Jarofix-Einbau zur Profilierung sowie die Herstellung einer Oberflächenabdichtung und den Aufbau einer Rekultivierungsschicht.
IGB-Leistung: Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination gemäß Baustellenverordnung, Örtliche Bauüberwachung, Geotechnische Standorterkundung, Objektplanung für das Planfeststellungsverfahren, Mitwirkung bei der Planung der Kohärenzmaßnahmen, Ausführungsplanung, Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe
Rückbau eines Schmierstoffwerkes im Hamburger Hafen
2020 - 2022
Im Auftrag eines Unternehmens aus der Energiewirtschaft baut IGB im Hamburger Hafen ein ehemaliges Schmierstoffwerk bis zur Geländeoberkante (GOK) zurück. Dies beinhaltet den Rückbau von 164 Tanks, 35 Gebäuden sowie weitere technische Anlagen und einer Abwasserreinigungsanlage, die sich auf dem ca. 140.000 m² großen Gelände befinden.
Im Zuge des Rückbaus sind Eingriffe in den Boden nach Abstimmung mit dem Grundstückseigentümer und dem Mieter vor dem Hintergrund der Kampfmittelproblematik und der nach aus dem 2. Weltkrieg stammenden Umweltbelastung nicht vorgesehen. Vertiefungen auf dem Gelände wie z.B. Gebäudekeller oder Gruben werden an der Sohle durchbohrt und mit Recyclingmaterial bis zur GOK aufgefüllt. An einigen Tanks und Gebäuden müssen vor dem Rückbau umfangreiche Sanierungen von Asbest vorgenommen werden.
IGB-Leistung:
IGB ist als Generalübernehmer mit folgenden Leistungen beauftragt: Bau- und Entsorgungsleistungen, inkl. Sanierung von Gebäudeschadstoffen, Chemische Analysen zur Abfalldeklaration, Vertragsmanagement und Abrechnung mit allen beteiligten Firmen, Bauoberleitung, Bauüberwachung, Arbeitssicherheitskoordinator, Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator (SiGeKo)
Erhöhung und Verstärkung des Heppenser Seedeichs, Wilhelmshaven
2019 - 2022
Der III. Oldenburgische Deichband plant auf rd. 2,1 km Länge die Erhöhung und Verstärkung des Heppenser Seedeichs in Wilhelmshaven. Nach Finalisierung der Ausführungsplanungen im Jahr 2018 haben die eigentlichen Bauarbeiten im April 2019 begonnen. Der Abschluss der Arbeiten ist für Herbst 2022 vorgesehen. Gearbeitet wird jeweils außerhalb der Sturmflutsaison von Mai bis September. Gegenstand der Baumaßnahme sind Bauleistungen im Rahmen von Rückbau-, Erdbau-, Verkehrswegebau- und Spundwandbauarbeiten sowie Wasserhaltungs- und Deckwerksbauarbeiten.
IGB-Leistung: Erstellung der Tragwerksplanung für Stützwände aus Stahlspundbohlen mit einer Gesamtlänge von 245 m, Qualitätssicherung beim Einbau von rund 100.000 m³ Klei. Erstellung eines Sicherheits- und Gesundheitsschutzplans sowie entsprechende Koordination der auszuführenden Arbeiten nach Baustellenverordnung unter Beachtung der besonderen Gefahren durch den lokal vorhandenen kampfmittelverdacht.
Herrichtung Bauflächen Barmbek-Nord, Hamburg
2016-2021
Bildmaterial: Hamburgische Schiffsbauversuchsanstalt
Baumaßnahmen des Küstenschutzes für den III. Oldenburgischen Deichband stellen aufgrund ihrer Lage am Wasser besondere Herausforderungen an die Planung und Umsetzung des Arbeitsschutzes.
IGB-Leistung: Erstellung von Sicherheits- und Gesundheitsschutzplänen gemäß BaustellV, Begleitung und Koordination der Baumaßnahmen als Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator (SiGeKo), baubegleitende Beratung des Bauherrn zu Fragen des Arbeitsschutzes, Beweissicherung
Planung von Arbeitsschutzmaßnahmen bei der Erkundung und bei der Sanierung von Altlasten; Überwachung der Einhaltung von Arbeitsschutzmaßnahmen
- 21 Tankstellen
- 5 Tanklager
- 4 Raffineriestandorte
- 3 Erdölgewinnungsstätten
- 3 Erdgasgewinnungsstätten
- 3 Bohrschlammgruben


